Vor 22 Jahren übernahm der Piaggio-Konzern Moto Guzzi, ließ den 1921 gegründeten Motorradhersteller aus Mandello del Lario dann aber lange ohne erkennbare Strategie vor sich hindümpeln. Nun brechen neue Zeiten an: Anfang September eröffnete Piaggio-Boss Michele Colaninno den rund 50 Millionen Euro teuren Neubau, in dem die Motorenfertigung und das neue Museum untergebracht sind. Der vom US-Architekten Greg Lynn entworfene Komplex wurde auf einer Freifläche des Stammwerks am Ufer des Comer Sees errichtet, dabei greift der Museumstrakt architektonisch Charakteristika der berühmten Ein- und Zweizylindermaschinen auf. Zu sehen sind über 160 Motorräder, die den Bogen vom ersten Prototyp bis in die Gegenwart spannen.
Weitere Informationen unter: www. motoguzzi.com