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Geschichte im Schlamm der Donau

Niedrigwasser legt die Überreste zweier Soldaten frei – und ein Motorrad

Geschichte im Schlamm der Donau

Nicht nur Unrat und rostige Schiffswracks ragten im Spätsommer wegen des Rekord-Niedrigwassers aus dem Schlamm der Donau. In Budapest gab der Fluss außerdem eine vollständig erhaltene 1944er DKW NZ 350-1 der Deutschen Wehrmacht frei. Von dem Einzylinder-Zweitakt-Modell entstanden etwa 12.000 Stück. Nahe des Wracks fanden sich auch die sterblichen Überreste zweier Soldaten. Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge übernahm die Bergung. Das Motorrad soll nun konserviert und anschließend im Militärhistorischen Museum Budapest ausgestellt werden. Die beiden Soldaten werden auf der deutschen Kriegsgräberstätte in Budaörs westlich von Budapest beigesetzt. Dort ruhen mehr als 16.000 deutsche Kriegstote.

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