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Kling K1

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Ein vergessenes Stück deutscher Nachkriegs-Renngeschichte

Der erste Nachkriegsrenner von Karl Kling, der "K1", kommt wieder zurück auf die Strecke. Aus den einstmals vergessenen Fragmenten bauten Spezialisten nun wieder ein fahrbereites Auto, das auf der Klassikwelt Bodensee erstmals dem Publikum präsentiert werden soll

K1 ist "back on Track"

Der Rennfahrer Karl Kling baute den nach ihm benannten „Kling K 1“ im Jahr 1947 nach Plänen von Ernst Loof, später Gründer der „Veritas GmbH“ und mit Hilfe von Richard Bez in dessen Werkstatt in Stuttgart. Klings Vorkriegs-BMW 328 lieferte die Basis. Der „K1“, motorisiert mit dem BMW 328-Zweilitermotor, fuhr erstmals 1947 beim Hamburger Stadtparkrennen, der Einsatz endete für Kling nach schnellster Trainingszeit in seiner Klasse mit einem Unfall. 1948 startete er mit dem reparierten Wagen am Hockenheimring und siegte mit einer Runde Vorsprung. Parallel dazu gründete sich 1948 im schwäbischen Meßkirch unter Leitung von Ernst Loof die Firma Veritas. Die Geschichte von „K1“ eines ihrer Prototypen, geriet in Vergessenheit. In den Achzigern erwarb der Sammler Helmut Leicht die Fragmente des Autos. Nach dreijähriger Restaurierungsarbeit ist der „K1“ mittlerweile fast wieder einsatzbereit. Die Restaurierungsfirma Ohlinger wird ihn in Friedrichshafen auf der Klassikwelt Bodensee (3. bis 5. Juni ) auf ihrem Stand präsentieren.

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