Der Volkswagen-Konzern lässt die Zukunft der Marke Seat nach 2030 offen und prüft sogar einen schrittweisen Ausstieg. Berichte, dass der Marke ein mögliches Ende drohe, haben Politik und Gewerkschaften in Spanien beunruhigt. Im September hat sich das Unternehmen daraufhin selbst zu Wort gemeldet – und gibt nicht wirklich Entwarnung.
Für die kommenden drei Jahre gebe es einen Fahrplan: Die Bestseller Ibiza und Arona erhalten 2027 Mildhybrid-Antriebe. Der Leon soll ab 2028 als Vollhybrid ausgeliefert werden. Doch was nach 2029 geschieht, lässt die Firma tatsächlich offen. Somit ist nicht auszuschließen, dass der Name Seat durch die Sparmaßnahmen bei VW erlischt. Derweil wird die 2018 etablierte sportliche Schwestermarke Cupra immer erfolgreicher und hat Seat in den Zulassungszahlen überholt. Das Seat-Werk Martorell ist derweil auf dem Weg zum zentralen Ort der E-Mobilität, sodass im Falle des Falles unter Umständen Seat zwar als Marke verschwindet, aber für Cupra weiterbaut.