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H-Kennzeichen-Bestand nach Bundesländern

Bestandszahlen

Der Osten legt zu

In den neuen Bundesländern waren 2018 über 30 Prozent mehr Oldtimer zugelassen als noch im Jahr zuvor – und das, obwohl der Anteil an Altfahrzeugen dort niedriger ist als im Rest des Landes

Die Zahl der Autos mit H-Kennzeichen steigt in den neuen Bundesländern dreimal so schnell wie im Rest des Landes, wie der Verband der Automobilindustrie (VDA) errechnet hat. So waren Anfang 2018 in den fünf Ländern 71.462 historische Autos registriert, ein Plus von 32,3 Prozent zu 2017. Im gesamten Bundesgebiet lag der Zuwachs bei nur 10,8 Prozent.

H-Kennzeichen-Bestand nach Bundesländern

Nach wie vor führen naturgemäß die bevölkerungsreichen Länder wie Nordrhein-Westfalen, Bayern und Baden-Württemberg die Rangliste an. Den höchsten prozentualen Anteil von H-Kennzeichen-Trägern unter allen Ü-30-Kandidaten weist indessen die Bundeshauptstadt mit 83,9 Prozent auf, gefolgt von Baden-Württemberg mit 77,2 Prozent und Hamburg mit 75,2 Prozent. Hier sackt der Osten wieder deutlich ab: In Mecklenburg-Vorpommern fahren nur 0,5 Prozent aller Ü-30 mit H, in Sachsen-Anhalt 0,6 Prozent. Allerdings ist hier interessanterweise auch der Bestand an Altfahrzeugen am niedrigsten – der Osten hat sich erneuert.

OLDTIMER MARKT 7/2026
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