Die Britische Automobilfirma Bristol ist eigentlich Geschichte: 2020 ging sie innerhalb von neun Jahren zum zweiten Mal in Insolvenz und wurde aufgelöst. Zum 80. Jubiläum steht nun ein Comeback der Marke an. Beim „Salon Privé“ im britischen Blenheim Palace wurde Anfang September ein neuer Bristol Fighter präsentiert, der auf einem originalen, unbenutzten Fahrgestell aufbaut.
Der Fighter war von 2004 bis 2011 das letzte Serienmodell, fertiggestellt wurden wohl kaum ein Dutzend Exemplare. Der beinahe neue Supersportler wird vom Achtliter-V10 der Dodge Viper angetrieben. Er mobilisiert 525 PS, es soll noch eine Tuningversion mit 600 PS geben. Vier weitere Fighter sollen unter Verwendung originaler, unbenutzter Fahrgestelle gebaut werden. Preise gibt es nur auf Anfrage. Die unerwartete Wiederbelebung leitet der aktuelle Eigner von Bristol, Paul King. Als Geschäftsführer ist Richard Hackett vorgesehen, der früher bereits in leitender Funktion beim Kleinserien-Produzent wirkte. Ob die fünf „Continuation Cars“ zu einem dauerhaften Neuanfang führen, ist noch unklar. Bristol Cars spricht von einem „ersten Kapitel zur Rückkehr“.