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Zerstörte Träume – Unfallfotos aus der Vorkriegszeit

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Crash-Boom-Bang in Chemnitz

Onduliertes Blech, der Schrecken für jeden Oldtimerfreund – doch genau darum dreht sich alles in der Ausstellung "Zerstörte Träume – Unfallfotos aus der Vorkriegszeit" des Museums für sächsische Fahrzeuge Chemnitz e.V.. Und dabei geht es absolut nicht um die Befriedigung von Sensationsgier…

In Chemnitz gibt’s Kleinholz zu sehen

Einen etwas ungewöhnlichen Ansatz verfolgt das Museum für sächsische Fahrzeuge Chemnitz e.V.: In der neuen Sonderausstellung "Zerstörte Träume - Unfallfotos aus der Vorkriegszeit" dreht sich alles um kaltverformte Karossen. Noch bis zum 9. Oktober werden zahlreiche Vorkriegsaufnahmen von verunfallten Kraftfahrzeugen gezeigt. Dabei geht es den Kuratoren nicht um die Befriedung niederer Sensationsgier, sondern einen selten gezeigten Aspekt des damaligen Verkehrsgeschehens, das dem Betrachter oft ungewohnte Perspektiven bietet, etwa auf die Unterseite umgekippter Autos. auch soll das Bewusstsein des Fortschritts bezüglich der aktiven und passiven Sicherheit im Automobilbau geschärft werden. Die Bilder stammen überwiegend aus dem Fundus von Abschleppunternehmen und Werkstätten und dürften das eine oder andere Mal nicht nur aufgrund des ondulierten Blechs für Gesprächsstoff sorgen.

Das Museum ist täglich außer montags von 10 bis 17 Uhr geöffnet, Erwachsene zahlen 4,90 Euro, Kinder bis sechs Jahre haben freien Eintritt.

Museum für sächsische Fahrzeuge e.V.

Zwickauer Straße 77

09112 Chemnitz

Tel.: 0371/2601196

OLDTIMER MARKT 7/2026
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