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Titelblatt der schwedischen Zeitschrift

Die A-Klasse im "Elchtest"

Auf der Kippe

Am 21. Oktober 1997 kippte ein Journalist die neue Mercedes-Benz A-Klasse auf das Dach. Der "Elchtest" wurde weltberühmt und setzte die Untertürkheimer ordentlich unter Druck. Mit dem überarbeiteten Modell begann der Siegeszug der Fahrdynamikregelung

Der 21. Oktober 1997 schlug in der Konzernzentrale Untertürkheim ordentliche Wellen und machte den „Elchtest“ auf einen Schlag weltberühmt. Ein Journalist der schwedischen Zeitschrift "Teknikens värld" hatte die damals brandaktuelle A‑Klasse bei einem nicht standardisierten Fahrdynamiktest, schwedisch Aelgtest, auf das Dach gekippt.

Da half es wenig, dass der TÜV Südwest der A-Klasse kurz darauf bei einem standardisierten und wiederholbaren Test volle Sicherheitstauglichkeit attestierte. Die Diskussion um die neue A-Klasse wurde schnell emotional. Daimler-Benz stoppte wenige Wochen später die Produktion des neuen Modells. Mit Hilfe der Fahrdynamikregelung, die Bosch für das S-Klasse-Coupé entwickelt hatte, bekam Mercedes das „Elch-Problem“ in den Griff.

Zeichnung der A-KLasse (Baureihe 168) mit ESP®

Im Februar 1998 lief die Produktion wieder an. Die A-Klasse hatte nun serienmäßig das Elektronische Stabilitätsprogramm (ESP) an Bord. Auch wenn ihr Ruf erst einmal ruiniert war – das ESP, eigentlich ein Markenname von Daimler-Benz, wurde zum Synonym für Fahrdynamikregelungen und ist seit November 2014 bei allen Neufahrzeugen vorgeschrieben.

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