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Claas Huckepack

Claas Huckepack

Multifunktional

Claas Huckepack, der Name ist Programm. Und obwohl das clevere Gefährt einiges Schultern konnte, zündete das gut gedachte Konzept letztlich nicht

Die Idee war zwar ungewöhnlich, aber trotzdem vollkommen logisch: Warum für jeden Zweck eine eigene Maschine anschaffen, wenn man mit ein paar Handgriffen aus einer nahezu alles machen kann? Das Ergebnis dieses Gedankenspiels ist der 1956 vorgestellte Claas Huckepack. Den die Ernteprofis aus Harsewinkel dachten den in jener Zeit schwer in Mode kommenden Geräteträger und seine ohnehin multifunktionelle Einsetzbarkeit noch einen Schritt weiter und ergänzten das clevere Konzept um einen Mähdrescheraufbau, der sich in rund einer Stunde aufsetzen lässt. Da der überschaubar motorisierte Basisgeräteträger alleine zu schwach für den gleichzeitigen Fahrbetrieb und den kraftzehrenden Antrieb der Drescheinheit ist, kommt der Ernteaufsatz mit einem eigenen Motor daher. Und der ist kein Unbekannter: Das Vierzylindertriebwerk ist die Industrievariante des aus dem VW Käfer bekannten Boxers. Doch obwohl das Konzept auf dem Papier geradezu genial erscheint, griffen die Kunden nur zögerlich zu. Gerade einmal um die 900 Exemplare konnten an die Landwirte gebracht werden. Und so verschwand die Idee 1960 schon wieder vom Markt.

Mehr zum Claas Huckepack finden Sie in OLDTIMER TRAKTOR 11/2019.
 

OLDTIMER TRAKTOR 7/2026
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