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60 Jahre Ford Taunus

Held der Arbeit

Als Nachfolger des Taunus Transit präsentierte Ford den in England konstruierten Transit. Er bedeutete zwar eine Abkehr vom Frontlenker-Prinzip des Vorgängers, die Schnauze bot jedoch die Möglichkeit, verschiedenste Motoren zu nutzen. Der einfach gebaute, aber robuste Transporter bestach vor allem durch Variantenvielfalt.

1953 kommt der Ford FK 1000 auf den Markt, sein Konstrukteur ist niemand geringeres als Dr. Alfred Haesner, Vater des VW-Transporters und inzwischen bei Ford Chefingenieur. Der kleine Eifrachter verkauft sich bis 1965 rund 256.000-mal, dem praktischen Frontmotorprinzip steht eine im Detail laschere Verarbeitung im Vergleich mit dem VW-Pendant gegenüber. Ab 1961 heißt der FK in Deutschland Taunus Transit. In England kochte Ford Britain mit dem Thames 400 E sein eigenes Süppchen – dem gebietet die US-Konzernspitze 1965 Einhalt: Unter dem Codenamen „Redcap“ (Rotkäppchen) entwerfen die Amerikaner eine schicke Kurzhauberkarosse, die mit den V4-Triebwerken aus den Pkw angetrieben werden soll. Fertig entwickelt wird der Transit in England. Interessant: Beginnt die Zählung der Transit-Generationen für Ford of Britain 1965 mit Mark 1, stellt sie für die Deutschen nach dem FK 1000/Taunus Transit bereits die zweite Generation dar. So müsste der ab 1978 gebaute Transit hierzulande eigentlich Mk 3 heißen ... Mit ihm kam 1984 erstmals ein Direkteinspritzer-Diesel: Aus 2,5 Litern holt der DI 68 PS und ist sogar mit einem Overdrive-Getriebe kombinierbar. Das auch 1984 vorgestellte Einzelstück Supervan II bringt es dagegen auf 590 PS aus einem V8 ...

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OLDTIMER MARKT 7/2026
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