Restaurierungsvideo

Die "Christine"-Restaurierung im Video und Wissenswertes über den Film

Die beiden Retter von Christine berichten von der Restaurierung

Für alle die den Film noch nicht gesehen haben, haben wir hier noch den englischsprachigen Trailer zum Film von 1983.

Wissenswertes über den Film

  • 1982 schickt Stephen King eine Kopie seines kurz vor de Veröffentlichung stehenden Buches an den Film-Produzenten Richard Kobritz. Dieser engagiert daraufhin Regisseur John Carpenter, der bereits kurz zuvor mit seinem Grusel-Shocker "Halloween" für Furore gesorgt hatte.
  • Bill Phillips wird die Ehre zu teil, aus dem 471seitigen Roman eine auf 150 bis 200 Seiten gekürzte Fassung für die Verfilmung zu machen.
  • Nachdem Stephen King seine Zustimmung zur Film-Fassung gegeben hat, veranstaltet John Carpenter ein Casting. Dabei bevorzugt er bisher unbekannte Schauspieler.
  • Die Dreharbeiten zum Film begannen am 25. April 1983 und bereits am 9. Dezember des gleichen Jahres feierte der Film seine Kino-Premiere.

Bei solch einem engen Zeitfenster bleiben verständlicherweise kleinere Fehler nicht aus:

  • Da die beige lackierten Furys aus der Anfangsszene auf dem Fließband später als Christine-Doubles umlackiert wurden, waren auf den Heckflossen keine Fury-Embleme montiert und der eigentlich goldene Trim bereits silber lackiert.
  • In der Szene in der Christine in die Werkstatt der Tankstelle rast, sieht man vorher, dass das Auto auf der Hebebühne oben ist. In dem Moment als sie aber in die Werkstatt rast, ist es unten.
  • Vor der Tankstelle crasht Christine in den Camaro desjenigen, der sie kurz zuvor mit seinen Freunden, zerstört hatte. Beim Aufprall sieht man, dass unter der Motorhaube des Camaro kein Motor steckt.
  • In mehreren Szenen ist zu sehen, wie sich die Türen von selbst verriegeln und die Knöpfe runtergehen. Allerdings hatte weder der Fury noch die anderen Modelle des besagten Baujahres Verriegelungsknöpfe, sondern wurden mit Hilfe der Griffe von innen verriegelt.

Über die Dreharbeiten:

  • Jedes Mal, wenn Christine böse wurde und ohne Fahrer auf die Jagd ging, waren ihre Scheiben schwarz. Dafür hatte die Film-Crew einfach die Scheiben mit schwarzer Farbe gestrichen und für den Fahrer mit sehr dunkler Tönungs-Folie ein kleines Sichtfenster gelassen. So war der Stuntfahrer im Film nicht zu sehen, ebenso wie der installierte Sicherheitskäfig.
  • In einer der letzten Szenen, in denen Christine in der alten Werkstatt ins Büro kracht und Arnie durch die Windschutzscheibe geschleudert wird, musste etwas mehr getrickst werden. Der Plymouth wurde mit Stahlseilen durch die Wand gezogen und ein Stuntman, angezogen wie Arnie, warf sich durch die Scheiben. Anschließend wurde diese Szene nur etwas schneller abgespielt und mit passenden Geräuschen unterlegt.
  • Für die Szene in der Christine nach der Tankstellen-Explosion brennend davon fährt, wurde einfach Klebstoff auf dem Auto verteilt und angezündet. Die vorhergehende Szene musste beim ersten Mal gelingen, denn sie wurde in einem Stück gedreht.
  • Für die Szenen, in denen sich Christine selbst repariert, wurden die Karosserieteile von innen mit Ketten und Seilen mechanisch zusammengezogen. Im Film liefen diese Aufnahmen einfach rückwärts.

    Inhaltsbild

Mehr über Christine und ihre Restaurierung erfahren Sie in Oldtimer Markt Ausgabe September 2015, erhältlich ab 27. August im Handel.