Was wurde eigentlich aus den acht eingebrochenen Corvette?

Knacks – und weg waren sie…

Vor drei Jahren, am 13. Februar 2014, verschwanden acht Corvette buchstäblich von der Bildfläche. Unter der Ausstellungshalle "Skydome" des National Corvette Museum in Bowling Green, Kentucky hatte sich ein Sinkloch aufgetan und einen über zwölf Meter breiten Krater in den Boden gerissen. In einer aufwendigen Bergungsaktion wurden die Fahrzeuge damals aus ihrer misslichen Lage befreit. Mittlerweile ist das Loch verfüllt und in der Ausstellung erinnert eine rote Linie an die Ausmaße des einstigen Lochs.

Zwei erstrahlen im alten Glanz

Nicht ganz so gut erging es jedoch den verschütteten Fahrzeugen. Fünf von ihnen erwiesen sich bei genauerer Betrachtung als nicht mehr restaurierbar. Sie sind heute im Fundzustand im Museum ausgestellt. Am unbeschadesten hat den "Einbruch" die 2009er Corvette "Blue Devil" überlebt: Sie konnte schon nach wenigen Wochen und überschaubaren Arbeiten wieder in altem Glanz ins Museum zurückkehren. Komplizierter wurde es dagegen bei der einmillionsten Corvette, einem weißen Cabrio aus dem Jahr 1992. Die Spezialisten bei General Motors stellten das wertvolle Einzelstück in eineinhalbjähriger Arbeit bis ins letzte Detail wieder her.

Wiederherstellung der letzten Restaurierungsfähigen

Das letzte wiederherstellungsfähige Absturzopfer, ein Modell von 1962, soll jetzt in einem neuen Teil des Museums vor den Augen der Zuschauer restauriert werden. Auch wenn die Schäden an dem schwarzen Cabrio auf den ersten Blick eher überschaubar aussehen, so schätzen die Museumsverantwortlichen den reinen Material- und Fremdkostenaufwand auf rund 25.000 Dollar. Das Geld dafür spendiert General Motors, während die Arbeit von Museumsbediensteten und Freiwilligen kostenlos geleistet wird. Die größte Aufgabe wird sein, den durch den Absturz verbogenen Rahmen zu richten. Doch die Restaurierer sind sich sicher, dass auch diese Corvette bald wieder zu den anderen sieben "Abgestürzten" dazustoßen wird…

www.corvettemuseum.org