Goodbye Prüfpflicht!

Bürokratieabbau zugunsten der Oldtimer

Großbritannien schafft die jährliche Fahrzeuguntersuchung (MoT test) für Oldtimer vor Baujahr 1960 ab. Künftig überlässt das Department of Transportation den Eignern ob sie freiwillig eine derartige Untersuchung durchführen lassen wollen, oder nicht. Ein Bestehen des Tests ist nicht mehr notwendig.
Der britische Transport-Minister Mike Penning erklärte hierzu, dass Oldtimer-Besitzer ihre Fahrzeuge ohnehin penibelst warten und instandhalten und von daher keine zusätzliche Reglementierungen durch die Behörden notwendig sind. Außerdem machen Fahrzeuge vor Baujahr 1960 nur 0,6 Prozent des Fahrzeuggesamtbestandes in Großbritannien aus.
Die Regelung war im Zuge des Bürokratieabbaus beschlossen worden und soll ab November diesen Jahres in Kraft treten.

Der MoT test

Die Hauptuntersuchung in Großbritannien heißt MoT test (Ministry of Transportation test) und ist für nahezu alle motorbetriebenen Fahrzeuge einmal jährlich Pflicht. Der Umfang der Untersuchung ist jedoch weniger umfassend als hierzulande und beschränkt sich hauptsächlich auf die Sichtung sicherheitsrelevanter Mängel und die Prüfung der Abgasemissionen.
Oldtimer ("historic vehicles") sind in Großbritannien generell steuerbefreit. Als "historic vehicles" gelten jedoch nur Fahrzeuge die vor dem 1. Januar 1973 gefertigt wurden. Autos und Motorrädern die nach diesem Stichtag produziert wurden, bleibt der offizielle Anerkennung als historische Kulturgut bislang verwehrt. Hier geht's zur neuen Regelung für Oldies in UK.

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