Fast vier Millionen Euro für einen Alfa Romeo

Große Namen ziehen immer

RM Sotheby’s eröffnete am 8. Februar den Auktionsreigen auf der Pariser Rétromobile. Und wie bereits in den letzten Jahren, scheint das Geld bei den Bietern in Paris recht locker zu sitzen. Highlight der Auktion war zweifelsfrei ein Alfa Romeo Tipo B P3 aus dem Jahr 1934. Der Rennbolide mit 2,9-Liter-Reihenachtzylindermotor brachte 3.920.000 Euro. Der seinerzeit von der Scuderia Ferrari eingesetzte Wagen lockte die Bieter mit so bekannten Namen wie Tazio Nuvolari und Achille Varzi, die vermutlich (genau lässt sich das leider nicht mehr verifizieren) damals am großen Steuer des Alfa drehten.

Fast zwei Millionen Euro für einen Straßen-Porsche

Aber der Alfa Romeo war nicht das einzige Los, welches mächtig Geld in die Kassen spülte: Insgesamt 27.576.400 Euro erzielte RM Sotheby’s bei dieser Versteigerung. Alleine 2.156.000 Euro brachte ein Ferrari 365 GTB/4 Daytona Spider aus dem Jahr 1973 mit nur knapp über 20.000 Kilometer auf dem Tacho.
Bemerkenswert – und ein Rekord für dieses Modell – waren auch die gezahlten 1.960.000 Euro für einen Porsche 959 Sport, eines von nur 29 in dieser Spezifiaktion gebauten Exemplaren. Damit stößt der High-Tech-Allradler aus Zuffenhausen endgültig in Preissphären vor, die bis vor kurzem noch nur wesentlich älteren Klassikern vorbehalten waren.

Die weiteren Ergebnisse gibt es hier.